Zu Besuch im Land der Tausend Farben


Oh, es ist wirklich China – Der erste Tempel
31. August 2009, 14:00
Filed under: Sightseeing und Reisen

Nach langem Warten haben wir heute das erste Mal etwas anderes von Nanjing gesehen als große Kreuzungen, Wohnungen und Einkaufszentren. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ersteres und letzteres haben wir trotzdem gesehen. Um die großen Kreuzungen kommt man nicht herum und die Einkaufszentren sind ja praktisch ein Mädchenmagnet. XD Ich hätte mich theoretisch auch dazu hinreißen lassen können und auch die Spielhallen waren sehr faszinierend, aber mein Fokus lag eher darauf, endlich mal etwas von China zu sehen. Unser Ziel lag beim 南京夫子庙 (Nanjing Fuzi Miao) – dem Konfuziustempel in Nanjing.

Dazu sind wir das erste Mal mit der Metro gefahren, 2元 pro Station. Es gibt in Nanjing nur zwei Metrolinien – Nord/Süd und Ost/West. Wenn man also nicht gerade in die falsche Richtung fährt, kann man nicht viel falschmachen.

Der Tempel war gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. In das allgemeine größere Gelände mit 10% Pagoden und 90% Souvenir-, Imbiss- und Kleidungsläden kam man ohne Weiteres, der Eintritt in den eigentlichen Tempel kostete 30元 und bot damit auch keinen Grund zur Klage. Am interessantesten war dabei die Lautstärke auf dem Platz vor dem Tempel und die urplötzliche Ruhe ab Betreten des Tempelhofs. Auch ohne Tür herrschte von einem Moment auf den nächsten wunderbare Stille – Feng Shui? *g*



Paradies für Geeks und Nerds
30. August 2009, 12:52
Filed under: China-Impressionen

Samstagnachmittag hatten wir sozusagen das erste Mal tatsächlich, wer hätte es gedacht, „frei“. An unserem ersten stressfreien Tagmittag sind wir mit dem Taxi in die Stadt gefahren, da C. seinen Laptop reparieren lassen wollte. (Wer fände es nicht großartig, in China anzukommen und festzustellen, dass der Laptop kaputt ist?) Im gesuchten Acer-Laden schickten sie uns ein paar Straßen weiter, wo wir dann auch eine Laptopreparatur gefunden haben.

Aber unabhängig davon: Diese Straße war unglaublich. Praktisch eine heilige Fundgrube für Geeks, wo auf der gesamten Straße PC-Laden an PC-Laden steht. Selbst ein einziger davon, in den wir mal reingeschaut haben, hatte eine gigantische Auswahl an… allem. Wer Ahnung davon hat, könnte sich problemlos seinen PC selbst zusammenbasteln, aber auch jedes denkbare Zubehörteil in den verschiedensten Formen und Farben ist da zu finden. Die grauen und silbernen Teile in Mediamarkt und Saturn wirken dagegen wie die Zwickauer Mulde neben dem Gelben Fluss.

Inzwischen regnete es in Strömen, bis jetzt hat es auch noch nicht wieder aufgehört. Mit einem freien Taxi als utopische Vorstellung haben wir dann letztendlich den Bus genommen und waren auf dem Weg zum Hostel noch in einer Art japanischem Café (Hey, besser als McD!) essen.

Heute – Sonntag – haben wir nach ergiebigem Ausschlafen besagter Straße (oder vielleicht eher „Straßenabschnitt“?) noch einen Besuch abgestattet. Shopping am ersten wirklich freien Tag? Na ja, auch nicht meine Traumvorstellung, das kann ich immerhin auch in Zwickau machen, aber wenigstens sind wir dann von den Klamottenläden wieder zu den PC-Geschäften gekommen.

Diese PC-Malls kann man sich eigentlich nicht vorstellen wie Mediamarkt oder Saturn mit einer Abteilung für PCs, einer für Mäuse, einer für Kameras und so weiter. Eher wie eine Art „Markt“, auf dem jede Firma ihren eigenen Stand hat und dort gibt es dann eben jeweils Mäuse, Webcams, Headsets, PCs,… Je nachdem. Wer da nicht glaubt, dass man dort Stunden zubringen und sich die Füße wundlaufen kann, der hat keine Ahnung von Computern.

Meine Errungenschaft des Tages ist ein elektronisches Wörterbuch. Preislich liegt es nicht wirklich merklich unter europäischen Standards, wobei die Google-Recherche ergibt, dass 150€ dafür keine Abzocke sind. Zumal es zum ein Farbdisplay und zum anderen auch einen Touchscreen hat, sodass man die Zeichen tatsächlich schreiben kann. ^^ K. und O. sind unglücklich, weil sie keine schönen, billigen Klamottenläden gefunden haben. Aber ich bin für heute happy.



Das magische W-Wort
30. August 2009, 12:12
Filed under: Babys erste Schritte, Home Sweet Home

Tag 3 und 4. Jetzt zu Beginn gibt es wirklich jeden Tag was zu erzählen und das spür ich auch – vor allem in meinen Füßen… Aber auch sonst ist es gruslig, ich überlege täglich mehrmals, ob ich wirklich erst so kurz in China bin, ob dieses oder jenes gestern oder heute passiert ist…

Der Freitag lässt sich mit einem Wort prägnant zusammenfassen: Laufen! Den ganzen Tag lang, von 9:15 Uhr morgens bis 21:15 Uhr Abends waren wir praktisch nur unterwegs. Die ganzen grausamen und erfreulichen Details der Entstehung meiner Blasen will ich der Welt ersparen. Fakt ist: Wir sind mehreren Zu-Vermieten-Schildern gefolgt, waren bei einer weiteren Agentur und haben uns schließlich noch mal mit dem Mann aus der allerersten Wohnungsvermittlung getroffen. Und nachdem wir noch mal 30 Minuten bei drückender Hitze am Spätnachmittag durch die Straßen und Gassen Nanjings wandern durften, eröffnete sich uns hinter drögen Fassaden… der in vier Wände gebaute Traum! Das gute Stück hat ein großes Wohnzimmer, zwei Bäder, eine Küche und vier Zimmer bzw. fünf, wenn man in ein Arbeitszimmer noch eine Matratze legt. Nicht nur das: Die Familie, die noch dort wohnt, zieht aus und lässt so gut wie alle Möbel dort. Das ist fast zu genial, um wahr zu sein. Erst recht, wenn man die Miete bedenkt: 6000元 (600 €) pro Monat kalt, d.h. 120 € pro Person plus Nebenkosten, die wohl etwa 10 € pro Person pro Monat betragen werden.
Schlüssel zum Glück war in jedem Falle ein Student aus Bonn, welcher gestern angekommen ist und mit dem K. und C. schon Kontakt hatten. Seine Chinesischkenntnisse sind besser als unsere vier zusammengenommen. Ohne ihn hätten wir nicht in zehn Millionen Jahren irgendwie mit dem Makler kommunizieren, den Vertrag lesen und alle Formalitäten abwickeln können.

Der Samstag begann mit der Suche nach einer geöffneten Bank, was uns die Bank of Nanjing schon mal nicht bieten konnte. Die meisten anderen Banken, die glücklicherweise alle nebeneinander lagen, hatten zwar 24-Stunden-Geldautomaten, akzeptierten aber weder Visa noch Mastercard. Wenigstens die Bank of China erfüllt uns diesen Wunsch – allerdings streikten dann irgendwann die Automaten und meinten, unser tägliches (?) Kreditkartenlimit sei erreicht. Das sah zum Glück auch der Makler ein und gab sich mit einer kleineren Anzahlung sowie seiner Kommission (300 €) zufrieden. Der Rest wird am Dienstag bezahlt, wenn wir dann (hoffentlich…) einziehen!



Wir brauchen eine Wohnung
27. August 2009, 17:18
Filed under: Babys erste Schritte, Home Sweet Home

Diesmal mit dem Versuch, mich kürzer zu fassen.
Tag 2. Faktisch gesehen, war dieser Tag beunruhigender als der vorherige. Zum Glück habe ich mich inzwischen wieder beruhigt und sehe dem Chaos gefasst, wenn auch mit beschissener Laune, entgegen.

Nach dem benötigten Ausschlafen kauften wir uns an einem Straßenimbiss für 6元 (etwa 60 Cent) unsere Mischung aus Frühstück und Mittagessen gekauft, die aus einer frei wählbaren Mischung aus Bambussprossen, Tofu, Glasnudeln, Gurken, Paprika, Fleisch, Fisch usw. bestand, jeweils vor Ort zubereitet. Schmeckte nicht schlecht, war nur ölig. Der Vernunft halber aß ich die Schüssel Reis, die dazugereicht wurde, und war dann wenigstens satt. Auch an dieser Stelle wurde wieder klar: Wir brauchen eine Wohnung. Und wenn es nur um die Aufbewahrung regelmäßiger, normaler Malzeiten ging.

Danach trennten sich unsere Wege kurz, O. und ich machten uns auf den Weg zur Nanjing University, an der wir am Vortrag schon zufällig vorbeigekommen waren. Wir fragten uns bis zum Waiban durch und trafen dort eine nette englischsprechende Mitarbeiterin, die einen Anruf für uns tätigte und in Erfahrung brachte, dass in diesem Jahr eine neue Person für die Auslandsstudenten zuständig ist, ein gewisser Herr Zhu. Samt Gebäudename schickte sie uns dann los zu einem Haus außerhalb des Campus.
Ich kürze an dieser Stelle mal ab: Herr Zhu kommt erst am 05. September wieder – Einschreibung für uns ist sowieso am 07. – und im Wohnheim gibt es keine Plätze mehr. Ja, das fasst es ganz gut zusammen. Und wieder der Schluss der Schlüsse: Wir brauchen eine Wohnung.

Der restliche Nachmittag lässt sich leicht zusammenfassen: Wir folgten Schildern an Häusern, die auf Vermietung hindeuteten, wurden sofort mit einem netten 没有 („Gibt’s nicht.“) empfangen, gingen wahllos auf Hochhäuser zu, um uns von den Wachleuten abweisen zu lassen, von denen einer uns aber dann mit Händen und Füßen zu einer Art Wohnungsagentur lenkte. Der nicht-englischsprechende Makler tat sein Möglichstes, unsere Bedürfnisse (eine 2-Personen und eine 3-Personen-Wohnung, möbliert, Nähe Campus) herauszufinden, telefonierte, fuhr mit dem Fahrrad herum und führte uns schließlich zu einer Wohnung, die leider zu wenig Betten hatte und die man mit einem Spezialteam hätte desinfizieren müssen. Morgen will er uns noch eine zeigen. Da sind wir garantiert den ganzen Tag unterwegs.

Und das Schlusswort des Tages: Wir brauchen eine Wohnung.



„Objektivität“ am ersten Tag? Never.
27. August 2009, 17:06
Filed under: Babys erste Schritte

Nun denn… Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich über den ersten Tag praktisch einen Tag später berichte, denn so sieht das ganze gar nicht mehr so wild aus. Jedenfalls bin ich kleines Baby jetzt weniger verzweifelt als gestern. Und weniger frustriert. Na ja, frustriert schon, aber nicht mehr so stark

Über den Flug gibt es nicht viel zu berichten. Etwa gegen 2 Uhr entschlossen sich anscheinend 50% der Chinesen um mich herum, plötzlich wach sein zu müssen. Haben sich unterhalten oder Filme angeschaut. So kam ich also etwa über der Mongolei zu dem Entschluss, die Nacht schlaflos zu verbringen. Pünktlich um 11 Uhr Ortszeit (Deutschland: 5 Uhr) gelandet, etwas Geld abgehoben, mit einem Chinesen unterhalten (wir fragten Chinesisch, er antwortete Englisch), der zwei Kommilitoninnen abholen und zu ihren Gastfamilien bringen sollte, uns von ihm den einfachsten Weg in die Stadt beschreiben lassen.

Raus aus dem Flughafen. Die Luft hier tagsüber ist in etwa vergleichbar mit einem Hallenbad. Nur etwas wärmer, ohne Chlorgeruch und ohne halbnackte Menschen.
Mit dem Flughafenbus waren wir nach etwa 45 Minuten in der Stadt. Taxis mussten wir ab dort zwei nehmen, da sie zu klein für vier Personen samt Gepäck waren. Übrigens auch für zwei Personen samt Gepäck, sodass der Kofferraum offen gelassen werden musste. Mulmiges Gefühl, aber alles ist gut am Hostel angekommen.
Über das Hostel kann ich mich nicht beklagen. Englisch wird gesprochen und alles ist soweit sauber – Zimmer, Duschen, Lobby. Etwas anders sieht es mit dem Zimmer aus: 9m², Doppelbett, Schreibtisch, Stuhl, kein Schrank, kein Fenster. Es war sehr schnell klar: Lange und oft bleiben wir hier nicht.

Trotz Hitze und Erschöpfung war an Schlafen nicht zu denken: Laptop greifen, ab in die Lobby. Zugegeben, die ersten Startschwierigkeiten der Internetverbindungen waren auf falsche Browsereinstellungen zurückzuführen und damit meine Schuld. Die zweiten Schwierigkeiten waren und sind allerdings ein haus-(bzw. land…)gemachtes Problem: Gewisse Internetseiten, allen voran WordPress, lassen sich nicht aufrufen. Wer mich halbwegs kennt, der weiß, dass sich mein Gemütszustand proportional zur Aktivität meines Computers und meiner Internetverbindung bewegt. Erbärmlich, ich weiß. Entsprechend hoch war meine Laune zu diesem Zeitpunkt jedenfalls.
Dass ich heute diesen Eintrag schreibe, zeigt, dass ich das Problem „umgehen“ konnte. Fragt nicht.

Gegen 16 Uhr haben wir uns zwecks Wohnung auf den Weg zu einem Haus gemacht, nach vielen Umwegen und Kartendrehen konnten wir es finden. Das Zimmer kam nicht in Frage, da das Haus in erster Linie ein Hotel war. Ach ja, und es war zu klein und zu teuer.
Inzwischen war es kurz vor 17:45 Uhr, wir hatten auf dem Weg einen Handyladen gesehen und wollten uns noch SIM-Karten kaufen. Klingt einfach, ist es aber nur, wenn man Chinesisch kann. Was auf uns kaum zutrifft. Mit Hilfe des gebrochenen Englischs einer Angestellten gaben wir unsere Passnummern an einem Terminal ein und wählten eine Telefonnummer. Ein chinesischsprechender Amerikaner, der zufällig im Laden war, konnte uns nach langem Hin und Her wenigstens versichern, dass es sich tatsächlich um eine Art Prepaid-Karte handelte und nicht um einen Vertrag, obwohl wir mehrmals an diversen Stellen unterschreiben mussten. Das Erledigen der ganzen Formalitäten dauerte Ewigkeiten, eine von uns konnte nicht ins Ausland telefonieren, dann passte ein Vertrag nicht, ich habe meine Karte noch nicht mal ausprobiert, weil mir einfach die Lust vergangen ist.

Etwa 19 Uhr haben wir den Laden wieder verlassen, uns am Straßenrand Baozi gekauft und sind zum Hostel zurückgelaufen. Ich war fertig. In jeder Hinsicht. Wir fassen zusammen: Ich hatte über 24 Stunden nicht geschlafen, die Hitze war ungewohnt, mein Blog war augenscheinlich nutzlos da nicht aufrufbar, wir waren durch die Stadt gelaufen, ohne irgendetwas zu erreichen, waren an keinem für die nächsten Tage relevanten Ort, hatten Handykarten, die mit etwas Glück wenigstens im Inland funktionieren, die Baozi trieften vor Öl und der Gedanke an zu Hause, an meine Familie und dass dort in diesem exakten Zeitpunkt viel einfacher wäre, hat mich wahnsinnig gemacht. Objektiv betrachtet: Nichts passiert, alles halb so wild. Ich sollte erwachsen werden. Schnell. Am besten sofort. Am besten gestern. Nein, eigentlich wäre Dienstag ein guter Tag gewesen.



Tschüß
25. August 2009, 07:13
Filed under: Vorbereitungen

In etwas weniger als einer Stunde geht es los nach Leipzig. 14:25 Uhr soll der Flug nach Frankfurt starten. 18:30 Uhr geht es dann hoffentlich weiter nach Nanjing. Aber draußen regnet es immer noch keine Frösche oder Heuschrecken, von daher ist in meinem Inneren immer noch ein ganz normaler Tag. Vielleicht ändert sich das auf dem Flughafen.

再见,德国。 –  Auf Wiedersehen, Deutschland.



Abschiede
23. August 2009, 11:05
Filed under: Vorbereitungen

Das Ende des Anfangs kommt näher und ich hab keine Ahnung, was ich davon halten soll. Fest steht, dass der Flug um die geplante Uhrzeit startet, dass mein Zimmer so staubfrei ist wie schon lange nicht mehr und dass ich immer noch nicht das Gefühl habe, in 72 Stunden in China zu sein. Ist doch momentan eigentlich alles ganz normal… Bis auf die kleinen und großen Abschiede in den letzten Tagen.

Abschied von meiner To-Do-Liste. – Da „Koffer packen“ irgendwie zu selbstverständlich ist, um auf einer Liste zu landen, kann ich behaupten, die Liste abgearbeitet zu haben. Ein Hostel in Nanjing haben bereits einige Kommilitonen gebucht, sodass wir wenigstens eine Adresse haben, die wir dem Taxifahrer zeigen können, bevor wir zur Uni selbst tappen und dem Auslandsamt mitteilen, dass wir… da sind. Alles Weitere werden wir sehen, wenn es soweit ist.

Abschied von meinem Auto. – Mehr gibt’s hier nicht zu sagen. Nachdem mir der kleine graue Knubbel fast zwei Jahre lang gute Dienste geleistet hat (die einmal versagenden Bremsen verzeih ich ihm), würd ich einem 15jährigen Auto keinen Gefallen tun, wenn es ein Jahr rumstehen müsste. Jetzt kurvt der Kleine in einer Nachbarstadt durch die Gegend. ^^ Gut zu wissen.

MesserGabel

Abschied von Zwickau. – War sehr hilfreich bei meinen letzten Besorgungen. Hey, Einkaufen kann man dort. Ist zwar so ziemlich das einzige, aber immerhin. Das Stadtfest gestern Abend bestand zu 90 Prozent aus Fressbuden, aber durchschlendern konnte man schon.

Das Beste zuletzt: Die kleine Abschiedsfeier mit meinen Freundinnen. ♥ Keine vielen Worte nötig: Vielen vielen Dank, dass ihr gekommen seid, danke für die lieben Wünsche. War ein schöner Nachmittag. Hab mich auch sehr über die kleinen Geschenke gefreut!