Zu Besuch im Land der Tausend Farben


Konfuzius sagt… Ich will Frühling
31. März 2010, 14:31
Filed under: China-Impressionen, Sightseeing und Reisen

Wie hat die Menschheit damals (vor 10 Jahren) nur ohne Digitalkameras überlebt? Wie haben wir uns entschieden, was wir fotografieren sollen und warum war es okay, wenn man dann auch noch alle geknipsten Bilder für teures Geld entwickeln lassen musste? Meine Güte, ich war mit Chr. nur drei Tage unterwegs und habe über 200 Fotos geschossen – die Zahl, nach dem Aussortieren aller doppelten und unbrauchbaren Exemplare.

Wohin es ging? Nach Jinan (济南), die Provinzhauptstadt Shandongs, und Qufu (曲阜), die Geburtsstadt des wichtigsten Chinesen aller Zeiten: Konfuzius.

Beginnen möchte ich aber gleich mit den drei basalen Erkenntnissen dieses dreitägigen Ausflugs.

Feststellung Nummer 1: „Ach ja, wir sind ja Ausländer.“ Und falls wir es vergessen haben, hat uns jeder zweite Chinese im Umkreis von fünf Metern daran erinnert, indem er „Laowai“ oder „Waiguoren“ (外国人 Ausländer) vor sich hinmurmelt. Mir ist nie wirklich aufgefallen, dass es das in Qingdao nicht gibt… Soll Leute geben, die damit gut klarkommen, aber… es nervt…

Feststellung Nummer 2: „Zweiräder sind legitime Fortbewegungsmittel.“ In der Innenstadt Jinans sind diese natürlich nicht verboten und schon zwei Schritte nach Verlassen des Bahnhofsplatzes begann wieder der Kampf ums Überleben.

Feststellung Nummer 3: „Der Frühling ist ausgebrochen!“ Im Seeklima Qingdaos ist diese Botschaft leider noch nicht angekommen, aber die Provinzhauptstadt hat den Auftrag von Wärme und Grün schon vollkommen in die Tat umgesetzt. Natürlich traurig, wenn man zurück nach Qingdao kommt und im dünnen Mäntelchen halb erfriert, aber drei Tage warmer Frühlingswind waren mehr als erholsam.

Genug Zusammenfassung, auf zur Reise. Beginn: Freitag – Jinan.

Nun sagt ja anscheinend jeder Chinese und Ausländer, Jinan sei keine Reise wert. … Falsch. Wenngleich die Häuseransammlung jetzt nicht das hübscheste Fleckchen Erde ist, auf dem ich mich je bewegt habe, so gibt es doch trotzdem einige Dinge, die man gesehen haben sollte. Dies beinhaltet beispielsweise den „Thousand Buddha Mountain“ (千佛山 Qianfoshan). Wie wir erkennen durften, handelt es sich dabei um mehr als einen Hügel mit ein paar Buddhafigürchen. Großes Seufzen folgte auf die Feststellung, dass es sich bei diesem „Mountain“ tatsächlich um einen kleinen Berg handelte, und wer sich an meinen Bericht vom Huangshan erinnert, der weiß, dass diese Tatsache in China unmittelbar mit Treppen verbunden ist. Glücklicherweise waren die Wege zu den wenigen Tempeln dann doch weniger anstrengend als befürchtet und allein für die Aussicht über die Skyline Jinans, die von Minute zu Minute besser wurde, lohnte sich der Aufstieg.

Einige Buddhastatuen zierten den Weg natürlich auch. Dass es tatsächlich tausend Stück waren, wage ich zu bezweifeln. Aber wenn ihr mich fragt, wo die anderen geblieben sind: Ich sage, der Dicke hat sie gefressen.

Samstag – Qufu

Der Bahnhof in Qufu lässt sich beängstigend stark mit dem in meiner Heimatstadt vergleichen: Ein Bahnsteig, ein Bahnhofsgebäude und dahinter nicht mal eine Straße. … So viel zum ersten Eindruck. Zumindest Busse konnten wir in einigen Metern Entfernung entdecken und obwohl unser Chinesisch eventuell ausgereicht hätte, teilten zwei jüngere Chinesinnen (eine davon des Englischen mächtig) dem Busfahrer unser Ziel mit.

Übrig blieb die Frage, wo wir aussteigen mussten, welche sich allerdings in dem Moment verflüchtigte, in dem eine der beiden Chinesinnen entsetzt feststellte, dass wir beide (Ausländer!) allein und ohne Reiseführer in Qufu unterwegs waren. Irgendwo zwischen dieser Feststellung und der Erkenntnis, dass wir verstehen, was sie uns auf Chinesisch sagt, schienen sich die beiden zu unseren Touristenführern erklärt zu haben, brachten uns zum Eingang des Konfuziustempels und gingen auch noch mit uns Mittagessen. (Vielleicht dachten sie auch, wir wollten ihnen mit unseren ehrlichen Antworten indirekt kommunizieren, dass wir Hilfe brauchen und sie dachten, sie können uns nicht mehr allein lassen… Mist, da hat die interkulturelle Kompetenz mal wieder versagt.) Was folgte, war natürlich eine typische Situation, auf die man in Deutschland vorbereitet wurde: Eine Chinesin geht vor und bezahlt das Essen für alle. Mit ihrem chinesischen Studenten“einkommen“. Schlechtes Gewissen für uns war vorprogrammiert, aber wie soll man das mit ein bisschen Englisch-Chinesisch verhindern?

So oder so, die beiden waren wirklich eine sehr große Hilfe. Nicht nur das. Sie fragten am Ticketschalter sogar, ob ein deutscher Studentenausweis genügt, um nur die Hälfte des Preises zahlen zu müssen (75元). Göttlich: Die Dame inspiziert unsere Zwickauer Ausweise natürlich hochgenau, obwohl sie kein einziges Wort davon lesen konnte, und erlaubt es dann. Ohne chinesische Unterstützung hätten wir in jedem Fall den vollen Preis zahlen dürfen. So lagen wir also nicht nur perfekt im Zeitplan, sondern waren satt und um weniger Geld erleichtert als erwartet.

Und obwohl wir nur zu zweit waren, haben wir dank der beiden einen guten Eindruck davon bekommen, wie Chinesen Sightseeing betreiben: Langsam! Es war gerade mal kurz nach Mittag und nachdem wir ihnen unser Tagesziel verkündet hatten, ernteten wir fassungslose Blicke, da wir uns an einem Tag tatsächlich alle „Drei Kongs“ (mit Konfuzius verbundene Sehenswürdigkeiten Qufus) anschauen wollten. Mit ausladenden Gesten wurde uns beschrieben, dass das Grabmal außerhalb liege und man unglaublich weit bis dahin laufen müsse und dass das Grabmal um 18:30 Uhr schließt und dass Taxis zum Bahnhof auch viel zu teuer seien und überhaupt und sowieso. Ich greife dem schockierenden Ergebnis mal vor und verrate, dass wir uns kurz vor 16 Uhr wieder auf dem Rückweg ins Stadtzentrum befanden – nach kompletter Besichtigung, einschließlich gelegentlichem Hinsetzen und Entspannen.

Erste Sehenswürdigkeit: Der Konfuziustempel (孔庙 Kongmiao). Hm. Ein Tempel eben. Weil die Tempelbilder genau so wenig aussagen wie alle Worte, die man darüber machen kann, illustriere ich die ganze Geschichte also mit einem Lageplan des Tempels. Ein Symbolfoto für Karten einiger Touristenattraktionen, die innerhalb von 30 Minuten abgehakt werden können.

Zweite Sehenswürdigkeit: Konfuzius’ Wohnhaus (孔府 Kongfu, nein, nicht die Sportart.) Eine nette Anlage mit vielen mehr oder weniger verbundenen Gebäuden und Innenhöfen. Auch der zugehörige Garten spendierte nette Wege und Atmosphäre. Leider kann ich nicht mit charakteristischen Fotos dienen, dafür aber mit einem Beispiel für die touristische Aufbereitung der Anlage: An vielen Wänden befanden sich kleine Schilder mit der Aufschrift „Richtung“. Und ja, die Schilder widersprachen sich mitunter.

Dritte Sehenswürdigkeit: Der Friedhof (孔林 Konglin), das mit Abstand schönste der „Drei Kongs“. Das Grab von Konfuzius selbst… war ein mittelgroßer Stein mit einem Bettelkasten davor. Versteht mich nicht falsch, die umgebenden Wege und Steinfiguren sahen schon ganz hübsch aus, aber leider auch so als habe sich dort seit zehn Jahren nichts mehr getan. Ich verstehe ja, dass man seine Ruhe nicht stören will, aber Konfuzius ist seit 2500 Jahren tot, so langsam sollte er drüber hinweggekommen sein. Dafür, dass er der nun mal der wichtigste Chinese aller Zeiten ist, präsentiert sich seine Grabanlage beeindruckend unbeeindruckend.

Was diesen Fakt jedoch vollkommen ausgeglichen hat, war die umgebende Anlage selbst! Kann mir jemand sagen, warum ich in China erst auf einen Friedhof gehen muss, um hübsche, entspannte Natur zu sehen? Das Bild gibt es nicht mal wirklich wieder. Einfach nur weite Flächen mit normalem Gras, Erde, Laub, aller paar Meter mal ein Baum und ein paar Grabsteine,… Dazu noch diese Ruhe und die milden Temperaturen. Dem grundsätzlichen Chinesenmangel auf diesen gepflasterten Wegen kann ich nur entnehmen, dass Chinesen den Friedhof wahrscheinlich als verwahrlost, hässlich, dreckig, unspektakulär etc. bezeichnen würden. Gegen letzteres könnte ich nicht mal etwas einwenden, aber genau das machte die Atmosphäre aus.

Leider fehlte es den Wegen an jeglicher Sitzmöglichkeit, und Chr. meinte, sie habe zu viele Horrorfilme gesehen, um sich auf ein Grab zu setzen. (Wo sie Recht hat…) Mit wunden Füßen ging es zurück zum Ausgang und mit dem Taxi ins nächste Fastfood-Restaurant, um die Zeit bis zum Abend und zur Rückfahrt nach Jinan zu überbrücken.

Sonntag – Wieder Jinan.

Am liebsten würde ich hier all meine Fotos einfügen und den Bildern das Reden überlassen. Ich habe beim Friedhofsbesuch zwar die Natur bewundert, aber trotzdem haben Chinesen es einfach drauf, selbige so zu modellieren, dass sie einfach perfekt aussieht. Dieser Eindruck hat sich wieder einmal beim Besuch der Baotu-Quelle (趵突泉) und des Daming-Sees (大明湖) bestätigt. Ich muss also nicht erläutern, womit wir den Großteil des Sonntags verbracht haben: Entspannen und Fotos schießen. Den Namen „Stadt der Quellen“ hat Jinan zum Glück nicht umsonst.

Nun ja, wir sind wieder zurück in Qingdao, nur der Frühling leider noch nicht. (10°C Unterschied zwischen Küste und Inland.) Trotzdem schön, wieder zurück in einer Stadt zu sein, ich der ich mich halbwegs auskenne und nicht ständig angestarrt werde.

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Sightseeing in der Mittagspause
18. März 2010, 15:21
Filed under: Babys erste Schritte, Sightseeing und Reisen

Schön blöd, wenn man seit einem Monat in einer der Hafenstädte Chinas wohnt und noch kein einziges Mal das Meer auch nur von Weitem gesehen hat, oder? Ja, schön blöd. Exakt mit diesem Gedanken bin ich in den letzten Tagen mehrfach aufgewacht, habe den Tag auf Arbeit verbracht und mich am Wochenende von Gewitter, Regen und Wind davon abhalten lassen, dieses Erfahrungsdefizit auszugleichen.

Wer den Titel dieses Blogeintrags gelesen hat, muss nicht zweimal raten, was ich beim ersten Anschein von blauem Himmel und Sonnenstrahlen endlich mit Freude (und sicher nicht zum letzten Mal) erledigt habe. – Auch wenn 60 Minuten Mittagspause nicht ausreichen, um ein Restaurant zu besuchen, das mehr als 10 Minuten Fußweg entfernt liegt, so reichen sie doch allemal, um sich den Fotoapparat zu schnappen und einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

Der Qingdao Yachthafen, der 2008 Schauplatz der Olympischen Segelwettbewerbe sein durfte, liegt nur 10 Minuten vom Central Business District – in dem ich arbeite – entfernt. Man beachte die Flaggen: Es war wirklich, wirklich windig… hat aber ebenso das Gefühl vermittelt, in einer Hafenstadt zu wohnen.

Der Central Business District schließt eine kleinere Bucht ein, an deren einem Ende sich besagtes Segelsportzentrum befindet. Von dort kann man direkt auf die andere Strandseite blicken, auf der sich unter anderem auch der Platz des Vierten Mai (五四广场) mit dem roten „Kreisel“ befindet, der inzwischen zu einer Art Wahrzeichen Qingdaos geworden ist.

Seht ihr im obigen Bild übrigens den Fernsehturm im Hintergrund? Wer sich einmal das Foto im damaligen Blogeintrag ansieht, wird eventuell das ein oder andere Gebäude wiedererkennen…

Ja, Qingdao ist ziemlich winzig – ohne das negativ zu meinen. Wie positiv es in der Tat ist, zeigt sich schon dadurch, dass ich nur etwa 10-20 Minuten brauchte, um den Weg entlang zu spazieren und die Linse noch einmal aus der Nähe auf besagtes rotes Wahrzeichen zu richten.

Ich habe es sogar pünktlich zurück ins Büro geschafft. Schöne Mittagspause. Ich war am Meer. Wer braucht schon Essen?



Bargeld
11. März 2010, 05:46
Filed under: China-Impressionen, Home Sweet Home

Auf der Suche nach einem passenden Thema musste ich feststellen, dass ich es im letzten halben Jahr völlig verpasst habe, von dem absolut ineffizienten Gehabe zu erzählen, das man unter dem Oberbegriff „Zahlen von Nebenkosten“ zusammenfassen kann. Ich weiß nicht, wie es sich in anderen Nationen auf dieser Erde verhält. Einige davon haben nicht mal Strom und Wasser. Aber diejenigen, die in der glücklichen Lage sind, ihre Haushalte damit zu versorgen, verlangen von den Wohnungseigentümern auch das entsprechende Kleingeld dafür.

Man möchte meinen, wenn A Geld von B will, sollte es A B möglichst einfach machen, sich dieses monetären Überschusses zu entledigen. In Deutschland funktioniert das, indem die Nebenkosten einfach vom Konto abgebucht werden und die Miete oft gleich „warm“ angegeben wird. B merkt erst mit einem Blick auf die Nebenkostenabrechnung, wie viel er im letzten Jahr eigentlich verbraucht hat.

Nicht so hier. In China kommt noch C ins Spiel – der Staat, der eindeutig findet, dass Ineffizienz ein vertretbares Opfer für Vollbeschäftigung ist. (Vollbeschäftigung? Okay, der Witz war schlecht.) C scheint zu sagen, dass Konten nur etwas sind, das existiert, um in jeder Straße fünf Banken platzieren zu können, bei denen die Leute Formalitäten erledigen und Geld abheben können. Anfangs habe ich mich noch gefragt, ob es Probleme bereiten könnte, kein chinesisches Bankkonto zu haben. Nein, tut es nicht. Die eiserne Regel bei allen Geschäften, die ich bisher abwickeln durfte: Cash.

Ich habe gehört, in Shanghai bezahle man alle Nebenkosten auf einmal im Supermarkt nebenan. Schön. Aber Shanghai ist auch nicht mehr China. Welche Wege man in Nanjing und Qingdao zurücklegen muss, um sein Geld loszuwerden (!), möchte ich jetzt in kurzen Worten beschreiben.

Die Stromrechnung musste sowohl in Nanjing als auch Qingdao aller zwei Monate bezahlt werden. Welche Banken sich genau dafür zuständig fühlen, ist mir schleierhaft. In Nanjing sind wir zur Agricultural Bank gegangen, weil eine Filiale auf unserer Straße lag, hier in Qingdao meinte meine Vermieterin, ich könne entweder zur Agricultural Bank oder zur Construction Bank gehen. (Ja, macht euch Notizen, wird später abgefragt. ^^) Da meine Mittagspause nicht wirklich übermäßig lang ist, habe ich mal ganz naiv in der Bank of China gegenüber nachgefragt und auch dort konnte ich den Strom bezahlen. So viel dazu. Normalerweise sollte man eine kleine Karte haben, aber es kommt ohnehin nur auf die korrekte Nummer an – legt man die vor, wird man sein Geld los. Cash.

Wasser ist marginal einfacher. In diesem Falle kommen die Leute ins Haus, lesen den Zählerstand ab und verlangen das Geld an der Haustür. Cash.

Internet- und Telefonkosten spielen sich ähnlich ab wie der Strom, aber allein das herauszufinden, war in Nanjing kein Spaß. Internet wurde zusammen mit dem Telefon bezahlt, was uns der Vermieter aber nicht sagen konnte, da er keinen blassen Schimmer vom Internet in seiner Wohnung hatte. Da musste erst die 13jährige Tochter an den Hörer geholt werden, um uns mitzuteilen, dass wir mit der Telefonnummer zur Bank gehen sollen, um aller ein bis zwei Monate die Rechnung zu bezahlen. Gesagt, getan. Hätte ja klappen können, würde uns die Bankangestellte nicht nur dumm anschauen und erklären, dass wir dafür zur Post müssen. Post?! Okay, mittlerweile hat uns ja nichts mehr überrascht, also 15 Minuten Laufen zur lokalen Poststelle. Der Blick der dortigen Mitarbeiterin war nicht viel hilfreicher, als sie uns sagte, dass wir hier falsch sind. Dankbarerweise teilte sie uns mit, dass wir zur China Telecom mussten. (Was im Rückblick natürlich logisch erscheint. Aber damals? „Ja, geht zur Bank…“) Gut. Taxi, bei China Telecom die Telefonnummer vorgezeigt, um ein paar Scheine ärmer. Cash!

In Qingdao unterscheidet sich die Prozedur nur insofern, dass ich zu einem anderen Anbieter (China Unicom) latschen darf und dort eine andere Nummer vorzeigen muss, da ich nur Internet, aber kein Telefon habe. Anscheinend jeden Monat, was kein Spaß wird, da meine Arbeitszeiten mit deren Öffnungszeiten kollidieren, obwohl ich die Kosten de facto zahlen muss. …… Cash!

Diesmal kommt auch noch dazu, dass mein neues Domizil einen Fernseher besitzt und dessen Anschluss extra zu bezahlen ist, wieder unter Vorlage einer speziellen Nummer. Wo? Ja, auch darüber lässt sich streiten. Die Bank of China hat mein Geld aber dankbar angenommen und der Betrag stimmte auch. Caaash.

Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass ich meine Miete in Qingdao auch wieder komplett im Voraus bezahlen musste/durfte? Eine wahre Freude bei einem Kreditkartenlimit von 500 Euro pro Tag. Aber egal, ich drückte den Haufen der Vermieterin in die Hand und sie übergab ihn der Bankangestellten, um ihn auf ihr Konto einzuzahlen. Keine Überraschung mehr: Cash.



Fröhlichen Frauentag!
8. März 2010, 06:23
Filed under: Home Sweet Home

Ja ja, frei nach dem Motto: „Zu Weihnachten gratuliert sie nicht pünktlich, aber beim Frauentag schreibt sie sofort nen Blogeintrag.“ Ich hab aber die perfekte (nicht-feministische) Begründung: Weihnachten gibt es in China nicht, Frauentag aber schon! (Übrigens gibt es keinen Männertag und ich weiß nicht, welche Schlüsse ich daraus ziehen soll.)

Gefeiert wird, wie in Deutschland, nicht wirklich, aber unsere Chefin bot uns am Freitag an, heute den halben Tag frei zu nehmen, wahlweise Vor- oder Nachmittag. Das Leben kann so schön sein.